Trüffel

Was sind Trüffel und wo finde ich sie?

Trüffel sind seltene und zugleich wertvolle Schlauchpilze, die unterirdisch wachsen. Sie zu finden ist nicht einfach, da sie nicht durch die Erdoberfläche dringen. Zur Suche werden häufig "Trüffelschweine" eingesetzt, die mit ihrer feinen Nase kein Problem haben die Trüffel zu finden. Es werden ausschließlich weibliche Schweine eingesetzt, da sie die Trüffel am Geruch erkennen, der dem Lockstoff eines Ebers ähnlich ist. Wird ein Schwein zur Trüffelsuche eingesetzt, muss aufgepasst werden, dass das Schwein die Trüffel nach dem Fund nicht gleich selbst verspeist. Einige Trüffelsucher setzen Hunde ein, diese müssen jedoch auf den Geruch von Trüffel abgerichtet sein, da sie ansonsten nichts finden.

Wie esse ich Trüffel?

Trüffel entfaltet ihren Geschmack nur dann richtig, wenn ein Geschmacksträger dazu serviert wird. Beliebt sind frische Bandnudeln mit Butter als Beilage, da die Trüffel hier ihr volles Aroma entfalten können. Die Trüffel sollten sehr vorsichtig gereinigt werden, am besten mit einem Borstenpinsel oder einer weichen Zahnbürste. Ein weiterer beliebter Geschmacksträger für Trüffel sind Eier. Hierbei macht es keinen unterschied ob das Ei als Pfannkuchen oder als Spiegelei dazu gegessen wird.

Welche Trüffelarten gibt es?

Unterteilt wird in schwarze und weiße Trüffel, wobei die weißen die teureren sind. Hier kostet ein Kilogramm um 10.000 Euro. Daher können sich die wenigsten Menschen den regelmäßigen Trüffelkonsum leisten. Weiße Trüffel sind nach ihrem Fund innerhalb von fünf Tagen zu verzehren. Die schwarzen können bis zu zehn Tagen aufbewahrt werden. Generell sagen Feinschmecker jedoch, dass die frischen Trüffeln am besten schmecken.

Wie pflanzen sich Trüffel fort?

Die Verbreitung von Trüffeln passiert in der Regel über Wildschweine. Sie existieren in fast jedem Wald. Da sie durch den Geruch der Trüffel angezogen werden, finden sie diese und fressen sie. Der Samen des Trüffels wird mit dem Kot wieder ausgeschieden und neue Trüffel wachsen heran. Da die Trüffel unterirdisch wachsen, sind sie weniger von anderen Waldtieren bedroht. Den Trüffelpilz bezeichnet man botanisch als Schmarotzerpflanze. Der Ursprung dieses Begriffes liegt darin, dass die Trüffel sich über eine andere Pflanze ernähren. Die Trüffel verbinden sich unter der Erde mit den Wurzeln einer anderen Pflanze und nehmen dieser Mineralstoffe und Wasser. Durch den geringen Verbrauch den Trüffel haben, schadet es der Wirtspflanze in der Regel nicht. Jedoch ist das Gebiet um die Wirtspflanze herum häufig sehr trocken, woran erfahrene Trüffelsucher auch erkennen können, dass Trüffel im Umkreis zu finden sein müssen.

Wie gesund sind Trüffel?

Die Trüffel werden in der Regel in minimalen Mengen verzehrt, daher haben sie keinen großen Einfluss auf die Gesundheit. Früher sagte man Trüffeln eine stimulierende Wirkung nach, jedoch ist das bis heute ein Mhytos.