Kaviar

Was ist Kaviar und welche Arten gibt es?

Kaviar ist eines der Markenzeichen für die gehobene Küche. Es gibt verschiedene Arten in verschiedenen Preisklassen. Kaviar ist nichts anderes als der Rogen (Eier) des Störs. Unterschieden wird zwischen drei Kaviararten. Der exklusivste ist der Beluga Kaviar, der seinen Namen vom Beluga Stör hat. Je nach Störart sind die Eier verschieden groß, wobei die des Störs die größten sind. Der Geschmack ist sehr mild und passt wunderbar auf ein gehobenes Buffet. Die etwas kleinere und günstigere Variante ist der Ossietrakaviar. Gourmets denen der Belugakaviar zu mild schmeckt entscheiden sich häufig für den Ossietrakaviar, da er ein eher nussiges Aroma vorweist. Der geschmackintensivste Kaviar ist der Sevrugakaviar. Er ist verhältnismäßig günstig und hat eine sehr würzig-pikante Geschmacksnote. Ein Nachahmerprodukt ist der Lachskaviar. Dieses Produkt kommt wie der Name schon sagt vom Lachs und hat mit richtigem Kaviar nichts zu tun. Der Name wird fälschlicherweise verwendet, normalerweise darf nur der Rogen eines Störs als Kaviar bezeichnet werden.

Wie serviere ich Kaviar?

Wie der Kaviar serviert wird, liegt am individuellen Geschmack, jedoch passen verschiedene salzige Kekse besonders gut, ebenso wie frisches Weißbrot. Die meisten Menschen trinken zum Kaviar ein Glas edlen Champagner. Gekauft wird der Kaviar in kleinen, luftdichten Dosen. Nach dem Öffnen sollte der Inhalt möglichst schnell verspeist werden, da der Rogen nach einer Weile ungenießbar wird. Metallische Gegenstände wie Löffel und Gabel beeinflusst den Geschmack des Kaviars, daher sollten spezielle Kaviarlöffel aus Perlmut verwendet werden. Alternativ können auch sogenannte Eierlöffel aus Plastik verwendet werden.

Woher kommt der Kaviar?

Der Stör ist hierzulande ein seltener Fisch, daher ist der Preis für eine Dose Kaviar auch sehr hoch. In speziellen Störzuchten werden Fische gezüchtet die ausschließlich der Gewinnung von Kaviar dienen. Ein Feinschmecker bevorzugt jedoch Kaviar von einem freilebenden Stör. Meist wird der Kaviar aus Russland oder Rumänien nach Deutschland importiert. Da der Belugastör vom Aussterben bedroht ist, hat Deutschland und auch die USA ein Einfuhrverbot von Belugakaviar verhängt. Durch die hier in Deutschland aufgebauten Zuchtfarmen soll der Störbestand der Meere aufrecht erhalten werden. Jedoch wird nach wie vor von Wilderern nach dem Stör gesucht. Für ein Kilo Kaviar wird in Deutschland zwischen 2000 und 7000 Euro verlangt. Dieses Geld verleitet viele Menschen zur unerlaubten Kaviareinfuhr und zur Jagd auf den seltenen Stör.

Wird Kaviar häufig gegessen?

Kaviar ist ein nicht alltägliches Produkt. Einige Menschen probieren es nie in ihrem Leben, andere wiederum esses es einmal und können darauf nicht mehr verzichten. Welcher Kaviar der geeignetste ist, muss individuell probiert werden. Die wenigsten Menschen können sich den täglichen Kaviargenuss leisten und wissen daher nicht, wie dieser schmeckt. Wird jedoch Kaviar gekauft, sollte ein gutes Produkt gewählt werden.