
Das Girokonto als kostenloses Girokonto
Ein Girokonto dient der Abwicklung des Zahlungsverkehrs im privaten Bereich. Das bedeutet, die Einnahmen und die Ausgaben werden über ein für einen selbst bestes Girokonto abgewickelt. Als Einnahmen zählen Gehalts- oder Lohnzahlungen, Renten und Lohnersatzleistungen, wie z.b. Arbeitslosengeld I und II, auch Hartz IV genannt, und Sozialhilfe. Alle Ausgaben, die ein privater Haushalt üblicherweise zu leisten hat, können über das Girokonto per Dauerauftrag oder Einzugsermächtigung organisiert werden. Dazu zählen Miete, Strom, Telefon, Versicherungen und sonstige regelmäßige Posten. Natürlich sind auch Einzelüberweisungen möglich. Ohne Test Girokonto wird es schwierig, denn die meisten Arbeitgeber und alle Behörden überweisen ihre monatlichen Zahlungen auf ein Konto. Bei Barzahlung müssten alle Verpflichtungen ebenfalls durch Bareinzahlungen am Bankschalter getätigt werden, das verursacht immense Kosten, denn Bareinzahlungen sind gebührenpflichtig. Aber auch der Zahlungsverkehr über ein kostenloses Girokonto ist nicht immer kostenlos. Kontoführungsgebühr und Gebühren für die einzelnen Kontobewegungen werden häufig von den Banken pauschaliert in Rechnung gestellt. Die Höhe ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Ein Vergleich lohnt sich, bevor man ein Girokonto eröffnet. Einige Kreditinstitute bieten sogar ein kostenloses Girokonto an. Bevor man sich dafür entscheidet, sollte man auch einen Blick auf die Höhe der Zinsen für ein Guthaben werfen. Ein kostenloses Girokonto bietet häufig einen eher niedrigeren Zinssatz für eventuelles Guthaben. Wer jedoch nicht damit kalkuliert, sein Guthaben auf dem Konto verzinsen zu lassen, wird an einem kostenlosen Girokonto Interesse haben. Man sollte sich also vorher genau überlegen, welche Anforderungen man an sein Girokonto hat, um dann zu entscheiden, ob ein kostenloses Girokonto oder eines mit Gebühren in Frage kommt.

